Psychotherapeutische Praxis Dr. Gabriele Angenendt
Psychotherapeutische Praxis Dr. Gabriele Angenendt

Psychotraumatopogie

PTSD – Was bedeutet das und wie kann Therapie helfen?

Traumatische Erfahrungen können tiefe Spuren hinterlassen. Ein Unfall, Gewalt, Missbrauch, schwere Krankheit, medizinische Behandlungserfahrungen oder Verlust – all das kann ein inneres Erschütterungsereignis auslösen, das Seele und Körper überfordert. Wenn Erinnerungen nicht abheilen, sondern ständig weiterwirken, spricht man von einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD).

 

Was ist PTSD?

 

PTSD ist eine Traumafolgestörung, bei der das Nervensystem dauerhaft in Alarmbereitschaft bleibt.
Betroffene erleben häufig:

 

  • wiederkehrende belastende Erinnerungen, Flashbacks oder Träume

  • starke innere Unruhe, Angst, Schlafstörungen

  • Übererregung (Schreckhaftigkeit, innere Anspannung)

  • Vermeidung von Orten, Situationen oder Gedanken, die an das Trauma erinnern

  • Schuld- und Schamgefühle, emotionale Taubheit oder Rückzug

  • körperliche Symptome trotz fehlender medizinischer Ursache

 

Die Psyche versucht, zu schützen – doch die Erinnerungen bleiben aktiv, als wäre die Gefahr noch da.

 

 

Wie wird PTSD behandelt?

Traumatherapie bedeutet Stabilisierung, Verarbeitung und Integration.
Das Ziel ist nicht, Erinnerungen zu löschen, sondern sie zu entlasten, einzuordnen und im Nervensystem zu beruhigen.
Die Behandlung erfolgt Schritt für Schritt – achtsam, sicher, kontrolliert.

 

Zentrale Therapiebausteine:

  1. Stabilisierung & Ressourcenarbeit
    Aufbau von innerer Sicherheit, Selbstwirksamkeit, Körperwahrnehmung, Atem- und Entspannungskompetenz.

  2. Traumabearbeitung & Neuverarbeitung
    behutsame Annäherung an belastende Erinnerungen – nicht überflutend, sondern im eigenen Tempo.

  3. Integration & Rückgewinnung von Lebensqualität
    Entwicklung neuer Bewältigungsstrategien, Reorientierung in Gegenwart und Zukunft.

Eine Therapie ist dann gut, wenn sie Halt, Kontrolle, Transparenz und Würde ermöglicht.

 


Die MPTT – ein Verfahren der Wahl bei Traumafolgestörungen

 

In meiner Praxis arbeite ich u. a. mit der MPTT – Multimodalen Psychotrauma-Therapie, einem mehrschichtigen traumatherapeutischen Ansatz, der wissenschaftliche Methoden kombiniert und an die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen angepasst wird.

 

Was macht die MPTT aus?

 

Bestandteil Nutzen für Patienten

 

Verhaltenstherapeutische Elemente

 

Erkennen von Mustern, Verstehen von Auslösern, Aufbau neuer Strategien

 

Hypnotherapeutische & imaginative Verfahren

 

Zugang zu inneren Ressourcen, Reduktion von Flashbacks & Anspannung

 

Achtsamkeit & Körperwahrnehmung

 

Regulierung des Nervensystems, Stabilisierung im Hier & Jetzt

 

Traumabearbeitung in sicheren Dosierungen

 

Verarbeitung statt Überflutung, Integration statt Verdrängung

 

MPTT ist flexibel, gut verträglich und wissenschaftlich fundiert.


Sie eignet sich besonders bei komplexen Traumata, chronischer Belastung oder bei zusätzlicher körperlicher Erkrankung – dort, wo Seele und Körper miteinander sprechen.

 


Therapie bedeutet: Du darfst Schritt für Schritt zurück ins Leben wachsen.

 

Trauma ist kein persönliches Versagen – es ist eine natürliche Reaktion auf Unnatürliches.


In einer sicheren, achtsamen und professionellen Begleitung kann das Nervensystem lernen, zur Ruhe zu kommen. Erinnerungen verlieren ihre Macht, und Lebensqualität kehrt zurück.

 

 

 

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